Fallstudie · Werkzeugbau

Längere Standzeit durch PVD-Beschichtung

Die Beschichtung wurde erst nach Prüfung von Werkzeugstahl, Wärmebehandlung, Schneidspalt und Stanzbedingungen ausgewählt.

Schneidstempel mit PVD-Beschichtung

Kurzüberblick

Erst Diagnose, dann Änderung.

  • beschleunigter Verschleiß der Schneidkanten
  • Werkstoff und Wärmebehandlung geprüft
  • Schneidspalt und Prozessparameter geprüft
  • PVD-Beschichtung eingesetzt

Aufgabenstellung

Die aktiven Komponenten mussten zu häufig gewartet werden.

Die Stempel verschlissen und stumpften im Einsatz zu schnell ab. Dadurch verkürzte sich das Wartungs- und Austauschintervall.

Vor einer Änderung musste geklärt werden, ob Werkstoff, Wärmebehandlung, Werkzeugauslegung oder Produktionsprozess ursächlich waren.

Schneidstempel mit PVD-Beschichtung

Technisches Vorgehen

Technisches Vorgehen

01

Werkstoff und Wärmebehandlung

Werkstoffauswahl und erreichte Härte wurden verifiziert.

02

Schneidspalt

Der Spalt zwischen Stempel und Matrize wurde geprüft.

03

Einsatzbedingungen

Stanzgeschwindigkeit und mögliche Überhitzung wurden bewertet.

04

PVD-Beschichtung

Nach Bestätigung der Grundparameter wurde eine verschleißbeständige Schicht aufgebracht.

Ergebnis

Vorzeitiges Abstumpfen wurde begrenzt.

Die PVD-Beschichtung reduzierte den beschleunigten Verschleiß und verlängerte das Arbeitsintervall.

Nicht bestätigte Standzeitwerte veröffentlichen wir nicht. Beschichtung und erwartete Wirkung werden an Stempelwerkstoff, zu bearbeitenden Werkstoff und Einsatzbedingungen angepasst.

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