
Kurzüberblick
Risiko vor Fertigungsbeginn erkannt.
- Prüfung der Kundendokumentation
- Bewertung des Einflusses auf die Geometrie
- Empfehlung von Ionen- bzw. Plasmanitrieren
- Verfahrensänderung vor Fertigung vereinbart
Aufgabenstellung
Das vorgesehene Verfahren erforderte technische Prüfung.
Der Kunde stellte die Bauteildokumentation vor Produktionsbeginn bereit. Silma erkannte, dass das vorgesehene Gasnitrieren das Risiko von Maßänderungen erhöhen und die geforderte Geometrie erschweren könnte.
Das Risiko wurde vor der Fertigung kommuniziert. Dadurch ließ sich das Verfahren ändern, statt später vermeidbare Verzüge zu korrigieren.

Technisches Vorgehen
Technisches Vorgehen
Dokumentationsprüfung
Geometrie, Toleranzen und geforderte Oberflächenhärte wurden bewertet.
Risikoerkennung
Mögliche Maßänderungen durch Gasnitrieren wurden vor Arbeitsbeginn identifiziert.
Empfehlung
Ionitrieren, auch Plasmanitrieren genannt, wurde vorgeschlagen und abgestimmt.
Resultat
Die geforderte Härte wurde bei begrenztem Risiko von Maßänderungen erreicht.
Ergebnis
Frühe technische Prüfung begrenzte das Prozessrisiko.
Das Nitrierverfahren beeinflusst nicht nur die Oberflächenhärte, sondern auch die Endgeometrie eines Präzisionsbauteils.
Umfang, Anforderungen und Abnahmekriterien werden für jedes Bauteil individuell vereinbart. Die Bilder zeigen reale Komponenten; kundenbezogene Kennzeichnungen wurden aus Vertraulichkeitsgründen entfernt.
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