Fallstudie · Werkzeugbau

Verfahrensänderung vor Fertigungsbeginn

Die Prüfung der Kundendokumentation zeigte ein Risiko für Maßänderungen. Noch vor der Fertigung empfahlen wir Ionitrieren.

Werkzeugkomponenten vor Auswahl des Nitrierverfahrens

Kurzüberblick

Risiko vor Fertigungsbeginn erkannt.

  • Prüfung der Kundendokumentation
  • Bewertung des Einflusses auf die Geometrie
  • Empfehlung von Ionen- bzw. Plasmanitrieren
  • Verfahrensänderung vor Fertigung vereinbart

Aufgabenstellung

Das vorgesehene Verfahren erforderte technische Prüfung.

Der Kunde stellte die Bauteildokumentation vor Produktionsbeginn bereit. Silma erkannte, dass das vorgesehene Gasnitrieren das Risiko von Maßänderungen erhöhen und die geforderte Geometrie erschweren könnte.

Das Risiko wurde vor der Fertigung kommuniziert. Dadurch ließ sich das Verfahren ändern, statt später vermeidbare Verzüge zu korrigieren.

Werkzeugkomponenten vor Auswahl des Nitrierverfahrens

Technisches Vorgehen

Technisches Vorgehen

01

Dokumentationsprüfung

Geometrie, Toleranzen und geforderte Oberflächenhärte wurden bewertet.

02

Risikoerkennung

Mögliche Maßänderungen durch Gasnitrieren wurden vor Arbeitsbeginn identifiziert.

03

Empfehlung

Ionitrieren, auch Plasmanitrieren genannt, wurde vorgeschlagen und abgestimmt.

04

Resultat

Die geforderte Härte wurde bei begrenztem Risiko von Maßänderungen erreicht.

Ergebnis

Frühe technische Prüfung begrenzte das Prozessrisiko.

Das Nitrierverfahren beeinflusst nicht nur die Oberflächenhärte, sondern auch die Endgeometrie eines Präzisionsbauteils.

Umfang, Anforderungen und Abnahmekriterien werden für jedes Bauteil individuell vereinbart. Die Bilder zeigen reale Komponenten; kundenbezogene Kennzeichnungen wurden aus Vertraulichkeitsgründen entfernt.

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