Fallstudie · Werkzeugbau

Modernisierung eines Werkzeugs für Elektroblechlamellen

Werkzeuganalyse und Werkstoffwechsel an hoch belasteten Komponenten reduzierten Stempelverschleiß und Ausbrüche an Matrizen.

Geöffnetes Mehrstufen-Schneidwerkzeug für Elektroblechlamellen

Kurzüberblick

Vierfach längeres Intervall zwischen Wartungen.

  • rund 200.000 Teile mit NC11LV-Komponenten
  • Stempel und Matrizen auf 65 HRC gehärtet
  • Analyse des Mehrstufenwerkzeugs
  • rund 800.000 Teile nach Hartmetalleinsatz

Aufgabenstellung

Wartung war nach rund 200.000 Teilen erforderlich.

Der Kunde suchte Unterstützung, weil Stempel schnell verschlissen und Matrizenkomponenten ausbrachen.

Die ursprünglichen NC11LV-Komponenten mit 65 HRC fertigten etwa 200.000 Teile bis zum Nachschärfen oder Austausch. Der mehrstufige Ablauf erforderte mehr als eine reine Nachfertigung.

Geöffnetes Mehrstufen-Schneidwerkzeug für Elektroblechlamellen

Technisches Vorgehen

Technisches Vorgehen

01

Werkzeuganalyse

Konstruktion und Arbeitsfolge wurden untersucht.

02

Werkstoffauswahl

Für die höchstbelasteten Komponenten wurde verschleißbeständiges Hartmetall gewählt.

03

Konstruktive Änderung

Aufnahmen für neue Einsätze, Stempel und Matrizen wurden entwickelt.

04

Fertigung und Einpassung

Neue Komponenten wurden gefertigt und in das vorhandene Werkzeug eingepasst.

Ergebnis

Standmenge von rund 200.000 auf 800.000 Teile erhöht.

Die Hartmetallkomponenten arbeiteten rund viermal länger bis zum Nachschärfen oder Austausch.

Gegenüber dem Ausgangswert entspricht dies einer Steigerung von etwa 300 %. Die Werte gelten für dieses Projekt; Standzeit hängt von Werkzeug, Werkstoff, Bedingungen und Wartung ab.

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